Systemhausverbund stärkt IT-Sicherheit im Mittelstand

Sinzig, 29. April 2026 – Das IT-Expertennetzwerk kiwiko hat auf seiner Frühjahrstagung am 28. und 29. April 2026 auf Schloss Ahrenthal bei Sinzig gezeigt, wie ein starkes Security-Netzwerk die zentralen Herausforderungen des Mittelstands rund um IT-Sicherheit, digitale Souveränität und Compliance gemeinsam angehen kann. Unter dem Motto „Warum 2030 jetzt beginnt“ diskutierten Systemhäuser, IT-Dienstleister und Technologiepartner über drängende Branchenfragen – von der zunehmenden Verantwortung der Geschäftsführung bis hin zur Notwendigkeit europäischer IT-Infrastrukturen.

Anstelle klassischer Frontalvorträge setzte kiwiko an den zwei Tagen auf interaktive Arbeitsformate. In vier parallelen Sessions erarbeiteten die IT-Experten konkrete Handlungsempfehlungen für mittelständische Unternehmen zu den Themen Künstliche Intelligenz, Cybertrends, Präsentationstechniken im digitalen Vertrieb sowie strategische Ansätze zur digitalen Souveränität. Im Mittelpunkt stand dabei immer wieder die Frage, wie Partnerunternehmen im Netzwerk ihre Kompetenzen bündeln und daraus konkrete, skalierbare Sicherheitslösungen für ihre Kunden entwickeln können.

„Diese Tagung hat nochmals gezeigt, dass wir gemeinsam etwas bewegen können. Unsere Partner sind bereit, mitzuwirken und den Markt aktiv zu gestalten“, sagt Sandra Balz, Leiterin kiwiko. „Gerade im Security-Umfeld braucht der Mittelstand verlässliche Partner, die technologische Kompetenz, Praxisnähe und Verantwortungsbewusstsein miteinander verbinden.“

IT-Sicherheit im Netzwerk: Von der Technik zur gemeinsamen Verantwortung

Dass Cybersicherheit längst keine reine IT-Aufgabe mehr ist, verdeutlichte Rechtsanwalt Prof. Andreas Göbel in seiner Keynote zur „Geschäftsführerhaftung bei mangelhafter IT-Sicherheit“. Er skizzierte die rechtlichen Risiken unzureichender Schutzmaßnahmen und machte deutlich, welche Compliance-Pflichten Unternehmensleitungen heute berücksichtigen müssen.

Wie sich Resilienz technologisch abbilden lässt, zeigten unter anderem die Technologiepartner Enginsight mit Einblicken in proaktives IT-Monitoring sowie Swissbit mit Best Practices zur hardwarebasierten Sicherheit.

Gerade hier wurde deutlich, welchen Mehrwert ein spezialisiertes Security-Netzwerk für den Mittelstand bietet: Einzelne Systemhäuser müssen die wachsenden Anforderungen nicht allein bewältigen, sondern können auf gebündelte Expertise, spezialisierte Partner und praxiserprobte Lösungsansätze im Verbund zurückgreifen.

„Die anderthalb Tage haben gezeigt, dass wir als Zusammenschluss starke Synergien schaffen können. kiwiko kann mit seiner geballten Expertise im Security-Bereich etwas entwickeln, das auch vertriebsfähig ist. Awareness zu schaffen ist eine Sache – aber wir wollen, dass alle Partner unseres großen Systemhausverbunds ihre Kunden mit passgenauen Security-Produkten mitnehmen. Denn die Zeit drängt und die Angreifer warten nicht“, sagt Sven Glatter, Geschäftsführer comTeam.

Digitale Souveränität durch starke Partner im Verbund

Ein zweiter Schwerpunkt der Tagung lag auf der Reduktion von Abhängigkeiten und der Vermeidung von Vendor Lock-in. IONOS präsentierte den „souveränen Nextcloud Workspace“ als DSGVO-konforme, europäische Alternative zu etablierten US-Lösungen wie Microsoft 365.

Diesen Ansatz stützte der Impulsvortrag des Vereins für IT aus Europa e.V., einer Initiative der Thomas-Krenn AG. Christian Herzog und Oliver Schmidt zeigten auf, welche Bedeutung regionale und europäische IT-Infrastrukturen für eine resiliente digitale Zukunft haben.

Auch beim Thema digitale Souveränität zeigte sich der Netzwerkgedanke als zentraler Erfolgsfaktor. Mittelständische Unternehmen benötigen nicht nur einzelne Produkte, sondern verlässliche Partner, die technologische, regulatorische und wirtschaftliche Anforderungen gemeinsam einordnen und in tragfähige Lösungen übersetzen können.

Gebündelte Kompetenz für den Mittelstand

In kompakten Elevator Pitches stellten die Netzwerkpartner Marx IT, REINER SCT, IT-Service Johannsen und TKD-Deutschland spezialisierte Lösungsansätze aus der Praxis vor. Den strategischen Abschluss bildete ein Fishbowl-Panel mit yorizon und Plusnet, in dem die Teilnehmer die digitale Verantwortung des Channels diskutierten.

Die Tagung machte deutlich: Der Netzwerkcharakter von kiwiko ist ein entscheidender Hebel, um IT-Sicherheit im Mittelstand praxisnah, vertriebsfähig und skalierbar zu gestalten. Als Security-Netzwerk für den Mittelstand verbindet kiwiko spezialisierte IT-Kompetenz mit der Nähe regionaler Systemhäuser zu ihren Kunden.

„Es ist beeindruckend, wie viele neue Impulse und konkrete Ideen in einem Netzwerk entstehen können. Mit dem Zusammenschluss mit kiwiko haben wir jetzt die Chance, den enormen Herausforderungen – gerade in geopolitisch und wirtschaftlich wandelnden Zeiten – zu begegnen, Resilienz zu schaffen und vor allem auch die wirtschaftlichen Potenziale, die im Security-Umfeld liegen, zu heben“, sagt Matthias Assmann, Vorstand ElectronicPartner.

Über kiwiko

kiwiko ist ein spezialisiertes IT-Expertennetzwerk mit besonderem Fokus auf IT-Security, digitale Souveränität, IT-Infrastruktur, Datenschutz und Kommunikation. Unternehmen profitieren von gebündelter ITK-Kompetenz, praxisnaher Projektplanung und der Umsetzung passgenauer Lösungen für den Mittelstand.

Seit Juli 2025 agiert kiwiko als spezialisiertes Security-Kompetenznetzwerk innerhalb des comTeam-Verbunds. Die strategische Einbindung schafft zusätzliche Reichweite, Synergien und Skalierbarkeit für Partnerunternehmen und Kunden. Gemeinsam gestaltet kiwiko eine IT-Sicherheit, die wirkt – praxisnah, verantwortungsvoll und auf einem soliden Fundament.

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